Sieg in der 2. Hauptrunde bei Postamt 1150

09.01.2008 00:10 (zuletzt bearbeitet: 09.01.2008 00:12)
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Schönen guten Abend Fans und Innen!

Heute Abend spielten wir in der 2. Hauptrunde des Wiener Landescup gegen Postamt 1150 in der Bahnsteggasse zu Floridsdorf.
Und wie es uns unser sportlicher Leiter gelehrt und wie er es gerne hat, gab es wieder eine äußerst knappe Entscheidung zu unseren Gunsten.
Wir gewannen mit 5:3 bei einem plus von gerade mal 9 Kegeln (oder wie ich es auszudrücken liebe, mit um 8 Kegeln zu viel).

Im 1. DG spielten Rudi Berndl und meine Kleinigkeit Roman Dietz.
Rudi stand von Beginn an auf verlorenem Posten und verlor mit 519 zu 556 Kegel (Satzverhältnis 1:3) gegen einen Gegner, der einen Heimschnitt von 520 hat (spielte auf den ersten 2 Bahnen 307!! Kegel).
Ich dagegen konnte mich diesmal nur schwer auf die Bahnen einstellen und hatte ins Volle mit Abstand die wenigsten Kegel. Positiv für mich war allerdings der Umstand, dass ich am Meisten von allen abgeräumt habe. Leider verlor ich die ersten zwei Bahnen jeweils um einen Kegel, teils durch Pech aber auch teils durch Blödheit. Jedes mal wenn ich meinen Rückstand aufgeholt hatte, machte ich unnötige Patzer und verhalf meinem Gegner zu diesen Punkten.
Am blödesten dann die dritte Bahn, auf der ich ins Volle knapp 20 Kegeln hinten und wenige Wurf vor Schluss bereits vorne war und dann zu viel wollte und die Kugel beim Anwurf auf die Doppeldame jagte. Mein Partner nützte das mit einem Naturneuner weidlich aus und ich verlor diese Bahn noch klar. So verlor ich mit 523 zu 536 Kegel bei einem Satzverhältnis von 1:3.
Somit stand es nach dem 1. DG 0:2 bei einem minus von 50 Kegel.

Im 2. DG brachten dann unser Karlauer Karl Lauermann und unser Haaaaansi Johann Geyer den erstmaligen Umschwung. Karl spielte mit Ausnahme der zweiten Bahn sehr stark, hatte aber trotzdem zu kämpfen, da er die zweite und dritte Bahn verlor. Bei Satzgleichstand gewann er aber sein Duell ganz klar mit 553 zu 521 Kegel.
Auch zu Johann fällt mir nicht wirklich viel ein, außer, das er ein sehr gleichmäßiges und gutes Spiel machte (vor allem nervenstark auf der letzten Bahn) und seinen Gegner mit 548 zu 520 (Satzverh. 2,5:1,5) in die Knie zwang.

Dann kam DG 3, in dem Carlo Karl Vondrlik und Quatschi Wolfgang Faist antraten.
Karl hatte mit der Bahn ebenfalls sehr zu kämpfen und kam nicht wirklich ins Spiel.
Nach gewonnener erster Bahn verlor er dann die Beiden nächsten, um dann auf der Vierten doch noch einen knappen Sieg (allerdings auch durch die Schwäche seines Gegners im letzten Abräumen – denn eigentlich hatte er keine Chance mehr, nütze diese aber) mit 527 zu 524 Kegeln bei Satzgleichstand zu erringen.
Wolferl, was soll ich euch über ihn erzählen?
Na ja, vielleicht das, das er uns fast im Stich gelassen hätte. Denn er meinte, dass der 8.Jänner auf einen Donnerstag fällt!?! Hatte wieder so eine Vorahnung und ersuchte Carlo ihn anzurufen, da er zu Spielbeginn noch nicht da war. Und siehe da, er saß gerade in seinem Fernsehraum im Keller und war ganz verwundert, dass heute das Cupspiel war. Und das Beste, er war heute im Forum und sah auch die Mitteilung von mir an Podi bezüglich des Spielberichtes. Eigentlich unglaublich, dass man danach noch glaubt am Donnerstag zu spielen.
Wird beim Fernsehen mit Sicherheit auch eingeschlafen sein, und damit sind wir wieder beim Kegeln, denn auf den ersten zwei Bahnen spielte er wie ein Schlafwandler. Er erzielte auf diesen sagenhafte 230 Kegel. Sein Glück war aber, dass sein Gegner, normal der Beste seiner Mannschaft, auch keinen guten Tag erwischte und er „nur“ 31 Kegel zurück lag. Aber wahrscheinlich war das nur Taktik von Wolferl, um seinen Gegner einzulullen und in Sicherheit zu wiegen. Wenn das gewollt war, war es ein genialer Schachzug unseres Youngsters mit der grauen Schläfe. Wolferl, aufgeputscht durch was weiß ich, spielte plötzlich wie ausgewechselt während sein Gegner sein Level der ersten zwei Bahnen hielt. Wolfgang kam von Wurf zu Wurf näher heran und hätte ohne Glückswürfe seines Gegners (z.B. Doppeldame – ein Kegel kam von irgendwoher zurück auf den Bauer und weiter auf den Ersten – damit 4 Kegel – ein Wurf von vielen) meiner Meinung nach noch gewonnen.
Doch musste er sich knapp mit 519 zu 523 Kegeln bei Satzgleichstand geschlagen geben.
Jedenfalls muss ich ihm aufgrund seines Kampfgeistes aber wirklich loben.

Somit gewannen wir diesen Krimi mit 5:3 bei einem Plus von 9 Kegel.
Der Schnitt betrug 531,3 zu 530.
Bei einem 4:4 hätten diesmal wir aufgrund der verlorenen Satzpunkte das Spiel verloren.

Nun bin ich gespannt, wen wir als Gegner in der dritten Hauptrunde zugelost bekommen.

Wünsche euch noch eine schöne Woche und freue mich auf ein wahrscheinliches Sehen am Donnerstag

LG
Euer Chefanalytiker
Romanov

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09.01.2008 00:45
avatar  podi
#2
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gratuliere zu diesem sieg - ihr machts ja immer
ein harakirispiel daraus!
aber - sieg ist sieg!!
jetzt kann der dritte kommen - wenns so weitergeht
brauchen wir uns vor keinen verstecken!

lg
podi


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09.01.2008 09:46
avatar  wfaisti
#3
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Mitglied

Morgen Sportfreunde!!!

Toller Bericht von unseren Romanov. Zur Info ich spiele immer für´s Publikum , da ich der Meinung bin es sollte immer spannend bis zum Schluß bleiben.

Liebe Grüße wfaisti

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09.01.2008 11:44
avatar  MTW ( gelöscht )
#4
MT
MTW ( gelöscht )

Hallo alle zusammen,

ich war leider krank und konnte daher nicht zuschauen kommen , aber wahrscheinlich bei meinem schwachen herzen wars sowieso besser, sonst hätte ich noch einen herzkasperl bekommen !!Gratuliere zu diesen hervorragenden sieg !!Weiter so !!

lg
mtw


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09.01.2008 12:32
avatar  Romanov
#5
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Besucher

Zitat von podi
ihr machts ja immer ein harakirispiel daraus!


aber aber herr podi!

harakiri beschreibt einen teil des japanischen rituals seppuku, welches eine art des männlichen suizids (=selbsttötung) darstellt.
Und so weit ist es ja doch nicht gekommen, noch dazu wo wir gewonnen haben.

aber danke für die gratulation - hoffe du kannst uns in der nächsten runde wieder verstärken.

lg
romanov


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09.01.2008 12:41
avatar  Romanov
#6
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Besucher

lieber mtw!

danke für die gratulationen!
glaube nicht, dass du einen kasperl bekommen hättest.
außerdem zeugt so ein spiel vom guten charakter einer mannschaft - es wird nie aufgegeben

lg
romanov


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09.01.2008 12:50
#7
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Admin

Auch von meiner Seite aus natürlich Herzliche Gratulation an das Team zum Aufstieg und an unseren Chefanalytiker Romanov für die vorzügliche Analyse.

09.01.2008 18:40
avatar  Fuzzy ( gelöscht )
#8
Fu
Fuzzy ( gelöscht )

Du hast für mich ein falsches Urteil abgegeben, Schmeichler!
Auf dieser Bahn spiele ich normal immer gut ( bis heute ),
da ist, bis aufs Volle, ins Abräumen nichts bis gar nichts gelungen .
Wenn man auf drei Bahnen nur 33, 34 und 34 bei insgesamt 6 Fehlern abräumt,
hat man sich selbst um einen Sieg gebracht.
Durch die eigene Unfähigkeit stärkt man natürlich seinen Gegenspieler.
Also, auch ich vertrage negative Kritiken und kann solche, wenn angebracht,
auch austeilen.
Gratuliere noch zu deiner guten Spielanalyse .
Anfügen möchte ich noch, den Sieg haben wir auch durch das Durchhaltevermögen
von Vondrlik Karl errungen, der sich mit schmerzen (verletzung des rechten Ellenbogens)
den letzten 3 Würfen gestellt hat und auch alle 9 abräumte.
Es hätte schlimmer ausgehen können, hätte er nichts mehr getroffen.


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10.01.2008 09:08 (zuletzt bearbeitet: 10.01.2008 09:12)
avatar  Romanov
#9
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Besucher
lieber fuzzy!

da ich gleichzeitig mit dir auf den bahnen stand, und ich dich nicht spielen sah, kann ich mich natürlich nur an den nackten zahlen orientieren.
aber bitte - information an alle: rudi spielte sauschlecht!!!

mit karl hast du völlig recht, hab ich vergessen zu erwähnen.

lg
romanov

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