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Berichte von den Heimspielen 19.03.2009
hallo alle zusammen,
offensichtlich bin ich der erste der zum gestrigen spiel (?) stellung bezieht. Es wäre eigentlich nur so viel zu sagen, die 3er hat ein verdientes 4 : 4 geschaft 
, der rest ist schweigen 
! Eines hab ich gestern noch gelernt, unterschätze nie deine eigene leistung, egal wie schlecht die ist ! 
Gestern hab ich mit dem schneckerl um ein getränk gespielt,
nach meiner grandiosen leistung 506 kegel, habe ich dem schneckerl sein getränk, schon bevor er gespielt hat, bezahlt
, da ich dachte so schlecht kann der schneckerl auf keinen fall spielen
und ich hatte recht !!
Er spielte noch viel schlechter 480 Kegel 
als ich. Jetzt ist er mir zwei schuldig, das eine das ich idiotischerweise schon für ihn bezahlt habe und das getränk das er gegen mich verloren hat 
. Hier nur ein kleiner auszug aus unserem gestrigen 5er spiel(schutzgruppe)
Peter ca 475
Walter 480
Charly 503
Ich 506
Edgar 509
Franz über 500, wieviel weiß ich nicht genau
Wie hier unschwer zu erkennen ist, hatten wir nicht gerade unseren besten tag. Nächste woche wird es siche besser !
, oder nicht ??
lg
mtw
Wie könnten wir sonst Andere zwingen eine Analyse abzuliefern.
Herzlichen Dank dafür. 
Gestern gab es ja 3 Spiele. Die Detailanalysen von 2er u. 3er kommen hoffentlich von romanov. Von d. 4er wird sicher unser kapitän noch berichten.
Hier einmal alles Wesentliche in Kürze:
Die 4er konnte auf der zurzeit schwierigsten Bahn in Österreich, die Sv Rennwegbahn auch Grasbergerbahn genannt, einen schönen 5:3 Erfolg gegen KSK Meidling landen. Grats an die "Jungen Wilden", die diesen Erfolg erzielten.
Bester war hier unser Marischka Karl mit 453 Holz.
Den Hut musste sich unser Breindl Erwin mit 379 Holz aufsetzen.
Der Schnitt betrug 418,5 bei einem Kegelplus von 50. Die Fehlwürfe betrugen 111 (Also wieder eine gute Einnahme für die Weihnachtsfeier.

)Die Quoten schauen vielleicht dramatischer aus als sie sind. Man bedenke aber, dass der Beste von der 1er Mannschaft von Meidling auch nur einen Heimschnitt von 453,3 hat !!!
Die 3er konnte daheim einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf gegen Polizei SV Wien erringen. Die wurde mit 4 Einzelpunkten erkämpft, da unser Team ein Kegelminus von 100 hatte. Der Schnitt betrug hier 507,2
Bester in unseren Reihen war unser "Heimexperte" Kral Robert mit 540 Holz.
Hier musste sich den Hut unser Kakac Fritz mit 411 aufsetzen. Trotzdem Hut ab vor unseren Fritz da er sich mit Rückenproblemen über die Bahn quälte.
Abschließend musste dann unsere 2er, nach schwacher Leistung, eine 2:6 Niederlage gegen KSV Wienstrom2 einstecken.
Wir hatten ein Kegelminus von 56 Holz bei einem Schnitt von 499,0 !!!
Hier konnte sich unser Kraly Franz, der glaube ich zum 1. Mal in seiner Karriere als Schlußspieler agierte, mit 518 Holz den Zeitungsplatz sichern.
Unser Peter Kupfer durfte sich mit 478 den Sombrero aufsetzen. Auch vor ihm ziehe ich meinen imaginären Hut, da er sich mit einer Verkühlung und Schulterschmerzen über die 120 Wurf quälte.
Alles Weitere dann wie gesagt von romanov u. kaptiän.
Bericht vom 4er Sieg
Marischka Karl
Kam mit guter letzter bahn zur bestleistung(454)des abends.Konnte den angriff der jugend daher noch einmal abwehrern.
NOTE 3
Breindl Christoph
Viel ärger und frust verhinderten eine bessere leistung.Wurde nach dem hoch vom asvö turnier wieder in die realität zurückgeholt.
393 kegel,aber nicht viele kegel verloren.NOTE 4
Breindl Erwin
Einige gute ansätze wurden aber durch leerläufe,mit fundamentalen fehlern,mehr als kompensiert.Konnte die 380 zwar nicht überschreiten,kann sich aber an den guten fasen orientieren und aufbauen.NOTE 4
Kurmayer Bernd
Sollte auch zuhause so ruhig und überlegt kegeln.453 war die zweitbeste leistung des abends.Hoffentlich nimmt er diese einstellung zu den nächsten aufgaben mit.NOTE 2
Nowak Luka
Hätte der spieler des tages sein können.Guter beginn,gutes abräumen insgesamt,aber zwei schlechte volle auf 3.u.4.Bahn
brachten ihn um die belohnung dieser leistung.Gewann mit einem kegel unseren siegpunkt.435 zu 434kegel.
NOTE 3
Mühlhans Jörg
Nicht sein tag.Vater des fehlwurfrekordes.3 Bahnen fiasko,eine akzebtabel.Verdient knapp unter 400.
NOTE 4-5
Fazit
Vier leute spielten das erste mal auswärts.Das auf einer bahn die kaum gute leistungen zuläst und haben trotdem gewonnen.
Man kann durchwegs zufrieden sein.
Und ich beginn mit dem doch positiven Spiel unserer 3er. Aufgrund unserer riesigen Personalsorgen konnten wir nur mehr eine Rumpfmannschaft stellen – aber das ist zur Zeit in allen unserer Mannschaften so – deshalb ist der Ausgang mit einem 4:4 Unentschieden gegen Polizei SV 1 durchaus positiv zu werten.
Im 1. DG spielten Martin Jakobi und Alexander Kucera.
Martin hatte doch einige Probleme mit seinem Wurf und Anlauf. 14 Fehlwürfe sagen darüber genug aus. Konnte dank seines Kämpferherzens und letztlich gutem Spiel im letzten Satz sein Duell noch knapp mit 523:521 (2:2) gewinnen.
Alexander war mit Sicherheit die positivste Erscheinung an diesen Abend.
Er spielte gleichmäßig und auch ins Abräumen mit mehr Sicherheit wie, zumindest in letzter Zeit, gewohnt. Leider konnte er auf dem vorletzten Wurf die zwei Kegeln nicht wegspielen, ansonst hätte er sein Duell gewonnen. So verlor er sein Spiel mit 535:539 (2:2) denkbar knapp und unglücklich. Den Sieg hätte er sich wirklich verdient. Aber ich denke, dass er mit dieser Leistung mehr als zufrieden sein kann.
Nach dem 1. DG stand es daher 1: 1 bei -2 Kegel.
Im 2. DG durften sich Robert Kral und Walter Novotny mit ihren Widersachern messen.
Robert durfte gegen die einzige Dame des Starterfeldes antreten. Und bald hätte er das Nachsehen gehabt. Gentlemanlike ließ er seiner Spielpartnerin die ersten beiden Sätze zu ihren Gunsten entscheiden und putzte auch lobenswerterweise immer beide Bahnen.
Anscheinend wurde sie deswegen etwas verlegen oder konnte sich deshalb nicht mehr richtig konzentrieren. Robert nützte das weidlich aus und gewann noch mit 540:516 (2:2).
Mit dieser Leistung war Robert Mannschaftsbester.
Walter konnte zumindest auf den ersten beiden Bahnen voll überzeugen, verfiel aber daraufhin zusehends in einen Schlendrian. Er hatte aber das Glück den schwächsten Spieler der gegnerischen Mannschaft bekämpfen zu müssen und brachte seinen Vorsprung sicher über die Distanz. Mit 511:497 (2:2) gewann er sein Duell.
Stand nach dem 2. DG war 3:1 bei +46 Kegel.
Im 3. DG mussten dann Erich Rysavy und Fritz Kakac die Entscheidung herbeiführen.
Erich begann ganz ausgezeichnet. Im 2. und 3. Satz leider ein kleiner Einbruch. In dieser Zeit haderte er leider viel zu oft mit dem Faller und mit sich selbst. Dies brachte ihn wahrscheinlich um die Konzentration und ein besseres Ergebnis. Im 4. Satz kam dann wieder sein konzentriertes Spiel und sein Kämpferherz zum Vorschein und siehe da, er spielte gleich wieder sehr gut. Aufgrund dieser Leistungssteigerung gewann er sein Spiel noch knapp mit 524:519 (2:2). Erich hat bewiesen, dass mit ihm in Zukunft wieder mehr zu rechnen sein wird.
Über Fritz will ich nicht viel schreiben. Er quälte sich mit Schmerzen über die Bahnen. Zusätzlich war und ist er nicht ganz gesund. So gehandicapt und zur Zeit auch total außer Form war er gegen seinen Gegner von Anfang an ohne jede Chance. Noch dazu spielte er gegen den stärksten Spieler der Gegner. Mit 411:552 (0:4) verlor er die Kleinigkeit von 141 Kegel.
Damit endete das Spiel 4:4. Der Schnitt betrug 507,2:524.
Doch mit diesem Schnitt, und da komm ich gleich zum zweiten Spiel des Abends, wäre die 2er gestern gut bedient gewesen.
Unsere 2er spielte gegen KSV Wienstrom 2 und verlor nach grauenhaftem Spiel mit 2:6.
Im 1. DG spielten für unser Team Ewald Hahn und Karl Skriwanek.
Für Ewald könnte man einen Song von Eric Clapton umschreiben.
Und zwar „Lost And Found“ in „Lost And Not Found“. Er befindet sich nämlich auf der erfolglosen Suche nach seiner Form. Vielleicht kann ihm jemand helfen und sachdienliche Hinweise zur Auffindung derselben geben. Auch jede Kegelhilfsdienststelle nimmt solche gerne entgegen. Ohne diesem unauffindbaren „Ding“ hatte er gegen seinen Gegner keine Chance und verlor mit 506:535 (1.3).
Karl spielte wiederum seine Stärke als Eishockeyexperte voll aus. Nur bringt das leider beim Kegeln sehr wenig. Mit Schlittschuhschritten hat man beim Kegeln doch gröbere Probleme.
Was ich damit sagen will ist, dass er beim Anlauf wie ich meine, gestern zu schnell unterwegs war und er dadurch nicht seinen Wurf machen konnte, den er sich vorstellt. Und das vor allem ins Volle. Beim Abräumen war er aber sehr sicher und machte nur wenige Fehlwürfe. Sein zusätzliches Pech war auch, dass er gegen den besten Spieler des gesamten Abends antreten musste. So stand er auf verlorenem Posten und verlor sein Duell klar mit 503:564 (0:4).
So stand es nach dem 1. DG 0:2 mit -90 Kegel.
Im 2. DG hofften wir auf einen Umschwung, der auch fast eingetreten wäre, obwohl die schwachen Leistungen prolongiert wurden.
Für unser Team traten Peter Kupfer und Edgar Zwatz an.
Peter, gehandicapt durch Schulterschmerzen, spielte nicht so stark wie in den vergangenen Wochen. Nach dem zweiten Satz wo er sein Können aufblitzen ließ glaubte ich, dass der Braten für ihn gegessen ist. Doch er verlor die restlichen beiden Bahnen mit schwacher Leistung. Signifikant für das wie war, dass er drei Wurf vor Ende die Partie für sich entscheiden hätte müssen. Es stand nur noch ein Kegel den er wegspielen musste um dann noch einmal ins Volle Geschehen spielen zu können. Doch er traf den Kegel nicht mehr.
So musste sich Peter mit 478:478 (1:3) geschlagen geben.
Edgar wollte es uns und sich gestern beweisen. Von Anfang an mit „Ich muß“ viel zu verkrampft fand er nie richtig ins Spiel. Vielmehr glich er sich der Mannschaftsleistung an.
Doch er kämpfte wie man es von ihm gewöhnt ist bis zum Schluss. Wenn er auch keine berauschende Leistung brachte, so konnte er seinen Gegner mit 509:483 (3:1) besiegen und die Mannschaft noch im Spiel halten.
Es stand nach dem 2. DG 1:3 bei -64 Kegel.
Im 3. Durchgang spielten Walter Jakobi und Franz Kraly.
Walter mausert sich immer mehr zum „Schönwetterspieler“. Wenns läuft, dann läuft’s. Wenn nicht – scheiß drauf. Er sollte sich ein Beispiel am Kampfgeist seines Bruders nehmen.
Lahm und teilnahmslos am eigenen Geschehen kann man kein Match bestreiten. Und außerdem wäre dieses Spiel noch allemal zu gewinnen gewesen. Mit so einer Einstellung geht’s aber natürlich nicht. So verlor er sein „Unspiel“ mit katastrophalen 480:506 (1:3).
Franz, zum ersten mal als Schlussspieler aufgestellt, darüber auch etwas „angefressen“, konnte sich gegenüber der letzten Partien etwas steigern. Ihm kann man aber einen gewissen Kampfgeist nicht absprechen. Doch mit weniger Frust gibt’s mehr Konzentration.
Wenigstens konnte er mit 518:482 (3:1) den zweiten Mannschaftspunkt einfahren.
So wurde die Partie mit 2:6 verloren.
Der Schnitt betrug lächerliche 499:508. Das Minus an Kegeln betrug 54.
Wie unschwer ersichtlich werden meine Berichte immer mehr von Kritik und Unzufriedenheit getragen. Obwohl ich ein positiv denkender und optimistischer Mensch bin, muss ich dies immer öfter zum Ausdruck bringen. Über Ausfälle, bedingt durch Krankheiten, Verletzungen oder Beruf kann man und sollte man nicht jammern. Schlechte Form muss man hinnehmen, keiner spielt absichtlich schlecht. Aber nicht kämpfen wollen, jammern dass man nicht da und dort und wann spielen will und andere Undiszipliniertheiten kann ich nicht verstehen, nachvollziehen und schon gar nicht tolerieren. In dieser Zeit sollte man näher zusammenrücken und versuchen das Beste daraus zu machen. Ein Verein bietet auch soziale Aspekte und Anhaltspunkte die ich für mich verarbeite. Soll heißen, ich mach mir Gedanken und denke mir einiges über verschiedene Leute.
Wer sich angesprochen fühlt, soll jetzt nicht die berühmte beleidigte Leberwurst spielen, sondern ein bisschen Nachdenken und in sich gehen.
LG
Euer Chefanalytiker
Romanov
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